Frühling in der Schweiz

Der meteorologische Frühling am 1. März begann strahlend. Vom 5. bis 15. März sollte der Frühling in Schweden weitergehen. Sollte, es regnete viel,  genossen haben wir es trotzdem.

Aber dann kam das Virus COVID 19 und alles wurde anders. Nur die Sonne scheint weiter, die Blumen spriessen, die Vögel singen und die Leute sind noch immer oder erst recht inspiriert von der Schönheit des Frühlings.

Spring in Switzerland

The meteorological spring on March 1st started brightly. Spring should continue in Sweden from 5 to 15 March. Should, it was raining a lot, we still enjoyed it.

But then came this COVID 19 and now everything is different anyway. Only the sun goes on shining  the flowers sprout, the birds whistle and people are still  inspired by the beauty of the season.

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Am 15.3.20 flog ich wie gebucht aus Schweden zurück, dankbar, dass der Flug nicht annulliert oder gnadenlos vollgebucht war. Und dann verhängte der Bundesrat am 16.3.20 den Notstand über die Schweiz, ab 00.01 vom 17.3. alles geschlossen bis auf Lebensmittelläden, Apotheken, Take Aways, Lieferdienste, Arztpraxen und notwendige Werkstätten. Social Distancing soll das Zauberwort werden: zu Hause bleiben, niemanden umarmen, niemanden mit Händedruck begrüssen, Ü65 und andere Risikogruppen schützen, Homeoffice, Homeschooling, SBB fährt runter, die Strassen sind leer, die Leute grüssen kaum noch, weil sie Angst haben, sie könnten sich sogar dadurch anstecken, es ist eine Pandemie der Panik ausgebrochen, das Toilettenpapier hatte noch nie so Hochkonjunktur  – es ist furchbar.

Und irgendwann, ca. ab Woche 4 des Lockdowns haben sich viele Leute arrangiert. Sie haben angefangen, wieder selbständig zu denken, zu handeln, einige sind aber auch unvorsichtiger geworden.  Ein Teil der Leute zieht es immer weiter nach unten. Ihre Existenzen sind bedroht, ihre Psyche wird kränker, ihre Wohnungen sind zu eng geworden für Homeoffice und Kinderbetreuung. Und viele Unbillen mehr.

Und ich bin einfach unendlich dankbar, dass mir die Gabe gegeben ist, dass ich Schönes sehen kann, immer und überall. So erlebte ich einen meiner schönsten Frühlinge im Leben: mit offenen Sinnen, mit wunderbaren Begegnungen, dutzenden von Diskussionen, Erkenntnissen und Einsichten.


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Yurji Zariadnov, Bass im Enseble vom Marinski Theater in St. Petersburg und Mitglied des Vocal Ensembles LYRA, das uns jährlich besucht, macht Homeoffice und lässt mich daran teilhaben.

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folgender Blog: Wonnemonat Mai