Ein Bea-Punkte Buch ist der Grund …

… für meine jahrzehntelange Sehnsucht nach Grönland. Ich war noch in der Primarschule, als meine Mutter in der Drogerie am Klosterweg Bea Punkte sammelte und davon Bildchen für Bücher erhielt. Ich erinnere mich nur noch an ein Buch „Käpten Bea bei den Eskimos“ (kurzer Exkurs: Eskimo ist die Sammelbezeichnung für die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet (Nordostsibirien, Alaska, die arktischen Regionen von Kanada, Grönland). Die beiden Hauptgruppen sind die Inuit im Norden Kanadas und auf Grönland sowie die Yupik auf der russischen Tschuktschen Halbinsel im Nordosten Sibiriens und in Alaska. Eine kleinere Dialektgruppe der Inuit sind die in Alaska lebenden Inupiat. Verwandt sind die Eskimos auch mit den Ureinwohnern Alaskas, den Aleuten – Wikipedia)

Meine Sehnsucht wuchs von Jahr zu Jahr, mein Zeitbudget und meine Begleitungen hielten nicht mit. Aber 2016 war es so weit. Göran wollte unbedingt auf ein Phoenix-Schiff und ich unbedingt nach Grönland. Und so gingen wir (damals noch) zu Anita und sie buchte für uns eine Kreuzfahrt nach Thule – das dann aber abrupt aus dem Fahrplan kippte, weil grosse Schiffe nicht mehr nördlicher als Upernavik fahren durften.

Die Furcht vor der Atlantiküberquerung legte sich nach dem ersten heftigen Sturm, den ich überlebte, die Furcht vor schlechter Gesellschaft legte sich blitzartig, als schon am ersten Tag eine bunt zusammengewürfelte Gruppe beschloss, dass wir nun immer zusammensitzen sollten und so lernte ich Oma Ida kennen, eine unglaublich tolle Frau aus Heidelberg. Nach einem relativ happigen Sturz war ich so havariert, dass mich nur noch Grönland und die TischnachbarInnen  bei Laune hielten und als ich von Grönland nach Hause kam, war mein Leben wie neu!

Nein, ich war nicht wie Käpten Bea bei den Eskimos – ich sah diese faszinierende Insel quasi vom Schiff aus. Unglaubliche Aussichten, hoch interessante Vorträge, die uns sowohl Land und Leute viel näher gebracht haben, die Landausflüge waren grossartig organisiert und wir haben wirklich viel sehen können. Aber richtig sieht man es wohl nur, wenn man am Alltag teilnehmen kann oder zumindest als Einzeltourist unterwegs ist – und dafür ist Grönland einfach etwas unwirtlich und weit weg!

A book we got with Bea-points is the reason for ….

… my longing for Greenland. I was still in primary school when my mother collected Bea-points in the drugstore at Klosterweg and we received little pictures for books. The only book I remember is  „Captain Bea with the Eskimos“ (short digression: Eskimo is the collective name for the indigenous people in the northern polar region (Northeastern Siberia, Alaska, the Arctic regions of Canada, Greenland). The two main groups are the Inuit in northern Canada and Greenland and the Yupik on the Russian Chukchi Peninsula in the northeast of Siberia, and Alaska, a smaller dialect group of the Inuit are the Alaskan Inupiat, who are also related to the natives of Alaska, the Aleutians- Wikipedia).

My longing grew from year to year, my time budget and my friends did not keep up. But in 2016 the time came. Göran absolutely wanted to go on a Phoenix ship and I absolutely wanted to go to Greenland. And so we went (at that time) to Anita and she booked for us a cruise to Thule – what abruptly tipped out of the timetable, because large ships were not allowed to drive more northern than Upernavik.

I lost the fear of the Atlantic crossing after the first violent storm that I survived. The fear of bad company vanished as on the first day a colorful group decided that we should stay together and I met Oma Ida, a very great woman from Heidelberg. After a heavy overthrow, I was so damaged that only Greenland and the table neighbors made for a good mood and when I came home from Greenland, my life was like new!

No, I was not with the Eskimos like Captain Bea was – I saw this fascinating island from the ship. Incredible views, highly interesting lectures that brought us both, country and people, much closer, the shore excursions were greatly organized and we really did see a lot. But to see it properly, one need to participate in everyday life or at least travel as an individual tourist – but Greenland’s landscape is just a bit inhospitable and far away!

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Anreise

Island – Eskifjördur

Island – Akureyri

Grönland – Ammassalik

Prins Christian Sund

Kangerlussuaq – Hauptflughafen von Grönland

Sisimut

Ilulissat – Eisfjord, Weltnaturerbe

Wanderung zum hinteren Teil des Eisfjords und Stadt Ilulissat

Uummannaq 

Uppernavik – weiter nördlich geht mit grossen Schiffen nichts mehr und
Queqertarsuaq – wo ich den Landgang verletzungsbedingt leider ebenfalls nicht antreten konnte

Manitsoq 

Grönlands Hauptstadt Nuuk

Quaqortoq

eine unvergessliche Nacht – und das im September

Island – Hafnarfjördur

Schottland – Scrabster

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